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Jugendzimmer Ideen

Kinderzimmer sind uncool! Jetzt Jugendzimmer planen

Eigentlich logisch: Auch Kinderzimmer werden groß - und wachsen zu Jugendzimmern heran. Trotzdem werden Eltern von diesem Bedürfnis nach radikalem Wandel meist kalt erwischt. Besser sofort ein komplettes Jugendzimmer aus der Möbel Kollektion eines Einrichtungshauses anschaffen? Auf den ersten Blick eine attraktive, weil einfache Lösung.

Aber brauchen wir dieses Gesamtpaket oder engt ein Jugendzimmer von der Stange eher ein, statt Raum für eigene Ideen zu bieten? Schließlich entwickelt sich der Geschmack der Kinder rasant: Heute sind Möbel cool, in wenigen Monaten langweilig bis überflüssig. Nur flexible Jugendzimmer Konzepte sind jederzeit für unkomplizierte Veränderungen offen. Worauf kommt es bei der Planung eines Jugendzimmers an?


Rückzugsort Jugendzimmer

Mit der Entwicklung der Kinder verändern sich die Wohnbedürfnisse und Möbel. Nummer 1 auf der Teenager-Wunschliste: Privatsphäre an einem Rückzugsort, wo keiner unerwartet hereinplatzt. Wer sein Kinderzimmer mit Geschwistern teilt, definiert sein eigenes Reich über Vorhänge oder feste Raumteiler - Chillen, Computerspiele spielen, Freunde einladen, lesen, arbeiten und schlafen, alles spielt sich hier ab.

Trennwände, z. B. aus Spinnaker-Stoffen plus PVC-Folien, Segel mit Guckloch zwischen Sofas und Schrank oder Podeste wie gestapelte Aufbewahrungselemente trennen Schlaf-, Wohn- und Lernbereich voneinander. Auch über Eck angeordnete Möbel wie bsp. Kommoden fungieren im Jugendzimmer als praktische Raumteiler.

Wunsch Nummer 2: Autonomie mit der Möglichkeit, über das Refugium selbst zu bestimmen, spielt eine weitere Hauptrolle - und läuft dem großräumigen Jugendzimmer den Rang ab. Gemeinsame Planung ist also ein Muss: Besprechen Sie die Verwandlung vom Kinderzimmer zum schönen, praktischen Jugendzimmer und sammeln Sie Ideen, damit sich alle mit den neuen Möbel wohlfühlen.

Zugegeben, viele Kinder stellen hohe Ansprüche an ihr Jugendzimmer. Trotzdem muss die Umgestaltung der Möbel kein Vermögen verschlingen. Computersimulationen auf Hersteller-Websites unterstützen beim kreativen Einrichten und geben Planungssicherheit. Zücken Sie den Zollstock: Jetzt weichen klassische, feste Lösungen flexiblen Jugendzimmer Konzepten.

Wunsch Nummer 3? Das neue Jugendzimmer darf alles sein - nur nicht peinlich, sprich kindisch. Denn die Freunde sind kritisch. Nur ein Zimmer, das ihrem strengen Urteil standhält, bekommt das Prädikat cool. Ein Make-Over ist also angesagt - doch keine Angst, einige Möbel dürfen bleiben, werden aber durch Altersgerechtes sinnvoll ergänzt.


Kampf dem Chaos im Jugendzimmer: Stauraum schaffen

Noch mehr Möbel, ein noch größerer Kleiderschrank? Und dazu Schlafmöglichkeiten im Jugendzimmer für Freunde und noch einen Sitzsack unterbringen? Unmöglich, ohne zuvor auszumisten und überflüssigen Ballast wie zu klein gewordene Kleidung oder Spielsachen auszusortieren und Platz für Stauraum in den Möbel und Schränken für CDs, DVDs und Games zu schaffen, die sich wie von Geisterhand vermehren.

Passende Stauraum Möbel schaffen auch in punkto Sportgeräte, Schulbücher oder Schmuck im kleinsten Jugendzimmer Ordnung. Modulsysteme, individuell zusammengesteckt, vergrößern Schränke - und verkleinern sie anschließend wieder. Wandregale und Wandleisten präsentieren Dekoratives wie Fotos, aber bringen auch Becher mit Stiften, Scheren oder Klebestiften unter.

Offene Regale glänzen mit dekorativen Büchern und Bildern, während Chaos in Schränken und Boxen verschwindet. Spielsachen sind uncool, aber Ihre Kinder können sich (noch) nicht davon trennen? In großen Bettkästen oder geschlossenen Kisten bleiben die Schätze in Reichweite, aber außer Sichtweite.


Das bin ich! Jugendzimmer selbst gestalten

Rosa? Igitt, bitte generalüberholen! Die Wände im Jugendzimmer erhalten einen Basisanstrich in der aktuellen Lieblingsfarbe. Die restliche Deko besorgen die Kinder selbst - schließlich verbringen sie die meiste Zeit darin. Kreative Gestaltungen durch Poster, selbstbemalte und besprayte Wände oder durch Pflanzen lassen sich später unkompliziert verändern. Mit Schablone gesprühte Motive oder abziehbare Wandtattoos wie Graffittisticker geben dem Kinderzimmer im Handumdrehen ein neues Gesicht, das so schnell verschwindet, wie sich die Laune ändert.

Trends hin oder her: Nicht jeder Teeny mag knallige Pink- oder Rottöne, leuchtendes Blau oder angesagtes Grau als Basisfarbe im Jugendzimmer. Erlaubt ist, was aktuell gefällt - sogar ein Beibehalten des Vertrauten. Wie des Prinzessinnenzimmers im neuen Gewand: Elegante Zierprofile für Decke, Wand und Boden mit Säulen und Halbsäulen betonen Raumproportionen und heben Nischen hervor, bis zu feuchteresistenten Bodenleisten aus schadstofffreiem Polyurethan oder Polystyrol, die, mit Spezialkleber befestigt, auf ihren romantischen Anstrich warten.

Auch Werke aus dem Kunstunterricht wie (passend gerahmte) Bilder und Skulpturen, auf einem Holzklotz verschraubt, schmücken das Jugendzimmer und zeigen, wer man ist. Ein Skateboard an der Wand, Musikinstrumente wie Saxophon oder E-Gitarre gekonnt in Szene gesetzt? Alles erlaubt.


Wachsen mit ihren Aufgaben: Arbeitsplätze im Jugendzimmer

Dass körperliches Wachstum einen Schreibtischstuhl passender Größe verlangt, versteht sich von selbst. Abgesehen davon wächst ein Arbeitsplatz mit seinen Aufgaben, sprich wachsenden schulischen Verpflichtungen - und bewegt sich auf feststellbaren Rollen oder Gleitern bodenschonend durch das Jugendzimmer.

Von 110 bis 200 cm Körpergröße mitwachsende Drehstühle mit pendelnd gelagerter Lehne werden für ein bequemes, ergonomisch gesundes Sitzen auf die Körperproportionen eingestellt; das Outfit der stoßgedämpften Sitzfläche lässt sich wechseln. Oder gleich einen hochwertigen Bürostuhl wählen, der die Kinder in ihre Studentenbude begleitet?

Der Arbeitsplatz selbst ist geräumig und groß genug, Platz für Computer und Hausaufgaben gleichzeitig zu bieten. Möbel, wie Schubladen oder Rollcontainer nehmen Hefte, Stifte und Utensilien auf. Zahlreiche Holzsorten und Designs, von Ecru über weißlackierte Fichte bis zur Ahornnachbildung mit Metallgestell und Rollcontainer mit integriertem Sitzkissen warten, einschließlich Anbauplatten und extra Schubkastenauszug.

Manchen dagegen reicht eine Tischplatte auf Tischböcken, um Hausaufgaben zu machen und ihren Hobbys nachzugehen, andere Kinder wünschen sich ein wohlaufgeräumtes Home-Office, das Unterlagen und Laptop in Schreibtischen in Form schlanker Anrichten unter einer Klappe verschwinden lässt. Ausgeklappt, erscheint hier eine großzügige Schreibtisch Fläche, ergänzt durch LED Beleuchtung, Schubkästen, Dreifachsteckdose und unsichtbar verlaufende Verkabelung.

Gute Schreibtischbeleuchtung meint einen Tisch in Fensternähe. Zusätzliches Licht im Jugendzimmer geben Tischleuchten oder klemmbare, ausziehbare Lampen. Denn Hausaufgaben sind echte, nicht zuletzt für die Augen anstrengende Arbeit, die ausreichend Licht zum Schreiben und Lesen verlangen. Richtungsverstellbare, überlegt angeordnete, warmweiß bestückte Leuchten tragen dem Rechnung, ohne dass es zu störendem Schattenwurf oder Reflexen auf dem Monitor kommt. Licht aus? Nie, der Wechsel von hell auf stockdunkel überfordert jedes Auge. Das Kind ist ein echter Computerfreak? Das indirekte Licht von Pendelleuchten ist eine Alternative.


Schlafen im Jugendzimmer

Weg mit dem Leiterbett, her mit dem Bettsofa als intime Schlafoase für genüssliches Auftanken. Andernorts entstehen per Leiter erreichbare Schlafkojen - Hochbetten, die aus zwei Quadratmetern ganze vier machen, mit einem Kleiderschrank als Unterbau oder darunter gruppierter Sitzecke, um in Ruhe mit der Clique zu quatschen. Auf Relaxsessel oder Schlafcouch, die, zu Einzel- bis Doppelbett ausgeklappt, für spontane Übernachtungsgäste bereitstehen. Schubkästen unter der Liegefläche verwahren das Bettzeug.

Schlafsofavarianten mit mehreren Sitzgelegenheiten aus Lederimitaten, Strukturstoffen und Materialmixes als Eyecatcher sind etwas für das große Jugendzimmer. Dagegen fehlt im kleinen Zimmer oft die Disziplin, das Schlafsofa spätabends zum Bett umzubauen. Wer es schlichter liebt, entscheidet sich für einen flexiblen Lattenrost plus Matratze ohne Bettrahmen, der sich schnell durch Aufziehen vergrößern lässt. Auch Stapelliegen, also zwei Liegen übereinander, laden zum Übernachten ein.

Fehlt nur noch ein freundliches Leselicht am Bett oder eine regulierbare Tischleuchte mit diffus-weichem Licht für den Nachttisch - mit schwenkbaren Reflektoren und beweglichen Armen. Und weil es sich auf dem Hochbett ausgetobt hat, ist Platz für Klemmleuchten statt Wandleuchte. Das sanfte Nachtlicht darf bleiben, denn es (er-)spart den Lichtschock auf dem nächtlichen Gang ins Bad - und außerdem Strom, denn es kostet - bei 0,3 Watt Leistung und einem Monat nächtlichem Dauerbetrieb - unter 10 Cent.


Chillen im Jugendzimmer

Wir spielen doch nicht mehr! Hier wird gechillt, gewohnt, ist Platz für alle. Eine Chill-Out-Zone aus Europaletten plus Matratze und Kissen ist schnell eingerichtet. Das Jugendzimmer ist dafür zu klein? Ein Sitzsack, auch als größeres Sitzsack-Sofa sowie Bodenkissen erfüllen den selben Zweck und geben mit einem kleinen Beistelltisch und flauschigem Teppich eine gemütliche Sitzecke. Mit Hilfe umgedrehter Getränkekisten, Schaumstoff für die Sitzfläche und Stoffüberwurf enstehen originelle Hocker als weitere Sitzgelegenheiten.

Das Licht von Deckenfluter oder Strahlern an Seil- oder Stromschienensystem mit ihrem großzügigem Ausstrahlungswinkel leuchtet zwar mit 300 bis 500 Lux gleichmäßig, aber ungemütlich aus? Dimmen rettet die Stimmung. Auch gedämpfte Stehlampen in der Chillecke oder kleine Leuchten auf dem Fensterbrett verbreiten warmes Licht. Das Wichtigste: Das Beleuchtungskonzept ist auf alle Bedürfnisse abgestimmt - ganz genauso wie der Rest im neuen Jugendzimmer.


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