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Betten Matratzen

Matratzen Kauftipps

Wie man sich bettet, so liegt man. Eine bedürfnisgerechte, die Wirbelsäule stützende Matratze ist Grundvoraussetzung für erholsamen, gesunden Schlaf. Die Wahl des Matratzen Härtegrades richtet sich nach dem Gewicht des Schläfers und reicht von Grad 1 für Menschen mit bis zu 50 kg bis zu Grad 3 für solche, die über 90 kg auf die Waage bringen.


Federkernmatratze

Die zumeist sehr atmungsaktive Federkernmatratze verfügt über ein stabiles, bewegliches Innenleben aus Stahlfedern, eingebettet in Polstermaterialien wie Rosshaar, Baumwolle oder Schaumstoff. Skeptiker sehen die Nachteile von Federkernmatratzen in einer vermuteten antennenartigen Wirkung der Federenden und dem daraus resultierenden Elektrosmog sowie Beeinträchtigungen des körpereigenen Magnetfeldes über die Metalle.

Die preiswerten Bonnell Federkernmatratzen haben an einem Gitter aufgehängte, über Spiralen verbundene Federsysteme; Endlos Federkernmatratzen bestehen aus verbundenen Einzelfedern und Endlos Federkörpern. Die Punktelastizität beider Typen ist begrenzt. Spezielle Taschenfederkern Matratzen hingegen bieten eine elaboriertere, etwas teurere Variante: Ihre Federn befinden sich in vielen separaten, aber miteinander verbundenen Stofftaschen, die frei im Matratzenkern stehen. Vorteil dieses Matratzen Typs ist seine gute Punktelastizität.


Latexmatratze

Eine Latexmatratze ist aus mit Belüftungs-Hohlräumen versehenem Natur- und Synthetiklatex gefertigt, passt sich perfekt der Körperkontur an und ist mit Zonen unterschiedlichen Härtegrads ausgestattet. Je höher der Naturgummi-, sprich Latexanteil der Matratze, desto hochwertiger die Qualität, denn Naturlatex bietet die dauerhaftere Elastizität.

Aufgepasst beim Kauf der Matratze: Nur dort, wo mindestens 20 % Naturlatex draufsteht, ist auch echter Naturlatex drin, gewonnen aus dem Saft des brasilianischen Kautschukbaumes. Je nach Hohlraumgröße wird zwischen Stift- oder Kavernen-Latex unterschieden.

Latexmatratzen sind hygienisch, staubfrei, extrem punktelastisch und temperaturflexibel. Die Vorteile dieses Matratzen Typs sind auch gleichzeitig seine Nachteile: Nur engstehende Lattenroste eignen sich für dieses äußerst flexible Material. Außerdem ist der Naturstoff lichtempfindlich, - bitte immer gut abdecken bzw. verhüllen. Zuviel Feuchtigkeit verzeiht dieser wasserabweisende Matratzen Typ nicht: Die Latexmatratze beginnt zu schimmeln.


Kaltschaummatratze

Schaumstoffmatratzen sind besser als ihr Ruf: Hinsichtlich Formstabilität und Elastizität stehen sie ihren Latexkollegen in nichts nach. Dennoch gibt es auch hier Qualitätsunterschiede, erkennbar am Raumgewicht pro Kubikmeter. Als optimal gelten hier 45 bis 55 Kilogramm. Leider ziehen Schaumstoffmatratzen schnell Staub an, sind kaum luftdurchlässig und enthalten Weichmacher, was sie in Kombination mit Feuchtigkeit schimmelanfällig macht.


Wassermatratzen

Ausgesprochen bequem und flexibel: Die etwas teurere Wassermatratze. Ihr Härtegrad wird durch die Füllmenge bestimmt und lässt sich passgenau variieren. Manche Bandscheibenpatienten schwören auf die hohe Druckentlastung dieses Matratzen Typs, während andere allerdings deren mangelnde Stützqualität beklagen. Nicht jeder fühlt sich bei Wellengang und elektrischer Beheizung wohl.


Naturmatratzen

Eine Nacht im Heu? Verführerisch natürlich, aber deutlich bequemer als der dörfliche Heuboden: Naturmatratzen, die es mit unterschiedlichsten Naturfaserfüllungen wie Rosshaar, Baumwolle, Kokos, Schurwolle, Torf und natürlich Stroh gibt. Bei regelmäßigem Lüften und Aufrollen können diese Matratzen durchaus ein Lebensalter von bis zu zehn Jahren erreichen. Fachmännisch aufgearbeitet, hängen sie anschließend noch einige Jährchen dran.

Spezielle Wollmatratzen haben Füllungen aus Schurwolle; ihr Wollfett wirkt natürlich antibakteriologisch. Feuchtigkeit nimmt diese Matratze gut auf, um sie anschließend wieder in die Umgebungsluft abzugeben. Auch das atmungsaktive Rosshaar kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, - Rosshaarmatratzen sind ideale Sommermatratzen.

Besonders sorgfältig müssen sich Hausstaub-Allergiker auf die Suche machen. Gefräßige Hausstaubmilben sollten hier am besten gar nicht erst auf die warme und feuchte Matratze gelangen. Betten müssen oft belüftet, eventuell mit milbendichten Bezügen versehen und tagsüber nicht abgedeckt werden. Milben hassen kühlere Räume mit Temperaturen unter 18 Grad. Viele Hausstauballergiker entscheiden sich für eine hygienische, wasserabweisende Latexmatratze.

Nehmen Sie sich für den Kauf Ihrer Traum Matratze alle Zeit der Welt und lassen Sie sich ausführlich vor Ort beraten. Viel Spaß beim Probeliegen!


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