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LED Licht

LEDs Lampen - Wie alltagstauglich sind diese Leuchtmittel?

In Zeiten steigender Energiekosten denkt eine wachsende Zahl von Verbrauchern über Energieeinsparmöglichkeiten mittels alternativer Leuchtmittel wie dem LED Licht nach.


LED Lampen Vorteile

Das größte Plus: Generell verzeichnen LED Lampen im Vergleich zu Energiesparlampen einen deutlich geringeren Stromverbrauch. LED Leuchten sind gerade, was den Stromverbrauch anbelangt, unschlagbar. Modelle mit 12, 24 oder auch 48 LEDs können Halogen-Kaltlichtlampen ersetzen. 48 LEDs benötigen nur 3 Watt, vergleichbare Halogen Strahler ganze 20. Doch trotz dieser Effizienz ist die Lichtausbeute bei LED Leuchtmittel relativ unbefriedigend. Und mit Preisen zwischen 5 und 15 Euro sind Leds nicht gerade billig.


LED Fassung

Ein weiteres Minus ist das Fehlen handelsüblicher Schraubsockel; LEDs sind nicht in allen Fassungen verwendbar, auch wenn inzwischen Innovationen auf dem Markt sind: Birnenförmige Glaskörper mit Schraubsockel werden für ein Mehr an Helligkeit mit Kombinationen einzelner LEDs, wahlweise in der Anzahl 24, 48 oder 90, bestückt. Ein Globe mit 90 LEDs verspricht eine Lichtleistung, die einer 60-Wattbirne vergleichbar sein soll. In Teststudien enttäuschten diese Modelle jedoch und blieben leistungsmäßig sogar hinter eine 30-Watt-Birne zurück. Die Leuchtdichte von Energiesparlampen ist bei weitem positiver.

LEDs sind auch für 12 V-Halogenfassungen im Handel, bestückt mit 12, 24 oder 48 LEDs. Power-LEDs mit 3-Watt-Chip bieten kein grünliches, sondern eher rosafarbiges Licht aus einer zentralen Lichtquelle, sind jedoch verschleißanfälliger.

Lebensdauer ist bei allen LED Leuchtmittel Thema. Hersteller versprechen 100.000 Stunden Betriebsdauer, aber bei der Mehrzahl der Produkte geht bereits nach etwa 15.000 Betriebsstunden das Lebenslicht aus. Auch hier erweist sich die Energiesparlampe als langlebiger.


LED weiß

Das LED Licht wird entweder in Verwendung von Hochleistungs-Chips oder als bis zu 100 weiße Standard-LEDs als Matrix gebündelt. Bei den sogenannten weißen LEDs handelt es sich strenggenommen um blaue LEDs mit gelblich-fluoreszierender Materialbeimischung, - womit des Rätsel des grünlichen Lichts auch gelöst wäre. Diese LED Bündel flackern, ähnlich einer Leuchtstoffröhre, was beim Arbeiten in der Küche oder auch Lesen im Wohnbereich etwas störend sein kann.

Muss man die Lampen der Leuchte wechseln, sollte man auch die übrigen Halogenlampen austauschen, damit sie nicht aufgrund von Überspannung durchbrennen.

LED sind für Leuchten mit Seilsystem, z. B. im Essbereich, recht akzeptabel: Weder blenden sie, noch werden sie hier extrem heiß. Der Haken: Noch immer ziemlich teuer.

Und kostenintensiv ist auch die Herstellung. In den USA allerdings wurde kürzlich ein deutlich kostengünstigeres Herstellungsverfahren für weiße LEDs entwickelt, mit dem die Fertigung von Dioden zukünftig vereinfacht werden soll. Bisher mittels teurer Saphirtechnologie hergestellt, soll nun in wenigen Jahren günstiger mittels Silizium-Wafer und Zirconium-Nitrid als Reflektor gefertigt werden.

Im öffentlichen Raum sollen Hochdruckdampflampen bald ausgedient haben und stattdessen Straßenlaternen die Nacht mittels LED Licht zum Tag machen, langfristig und sparsam, aber weniger hell. Auch Bremslichter und Blinkleuchten von Automobilen des oberen Preissegments erhalten nach und nach LED Ausstattung. Für Scheinwerfer reicht die Lichtstärke derzeit noch nicht, und es wird weiterhin auf Xenon-Metalldampflampen oder Halogen H7-Lampen zurückgegriffen.

Deutsche Leuchtmittel-Anbieter gehen jedoch zuversichtlich davon aus, dass bis 2020 mindestens 30 Prozent der allgemeinen Beleuchtung durch LEDs geleistet werden wird, die bis dahin sowohl Glühbirnen als auch Energiesparlampen erfolgreich abgelöst haben sollen.


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