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Himmel Bett

Himmelbetten - Individuelle Traumoasen von Pomp bis pur

Jede Nacht Prinzessin sein, auch ohne Adelstitel und Lottogewinn: Ob Massivholz, Echtholzfurnier, Schmiedeeisen oder Flechtwerk – moderne Produktionsverfahren realisieren traumhafte Himmelbetten zu bezahlbaren Preisen. Lust auf duftigen Tüll, schimmernde Seide, schweren Samt oder rustikal-festes Leinen? Wie romantisch auch immer, ergonomischer Schlafkomfort, Stabilität und Langlebigkeit gewinnen an Priorität. Nicht nur in Sternehotels im Kommen, ist das Himmelbett König der Betten – was macht es so besonders?


Zur Geschichte des Himmelbettes

Im Grundkonzept hat sich das Himmelbett kaum verändert: Vier verlängerte Eckpfosten sind über den so genannten Kranz verbunden. Von einem Betthimmel, dem Baldachin, überspannt, befinden sich Vorhangstoffe oder Schals zu den Seiten, entweder über den Kranz drapiert, als Rundumvorhang oder als an Kordeln von Wand oder Decke hängender Himmel. Die Auswahl an Stoffqualitäten ist endlos und eröffnet alle Möglichkeiten kreativer bis hochorigineller Gestaltung. Eine Auswahl großzügiger, runder Dekokissen sowie passender Kommoden, Frisiertische, Wäscheschränke und Spiegel rundet das Angebot ab.

Das Himmelbett ist eine praktische Erfindung des Mittelalters. Seine unbeheizten Schlafräume verlangten nach einem Bett, das die Wärme hielt, vor Licht und Blicken schützte und im Sommer Insektenschutz bot. Weit geöffnet, nutzte man es später, um tagsüber intime Freunde zu empfangen. Komfort, der dem Adel vorbehalten blieb, während sich Ritter und Bauern weiter auf grobe Strohsäcke betteten.

Bis ins 16. Jahrhundert eher einfach, wurde das Himmelbett immer größer, um sich in immer feineren Qualitäten zu präsentieren. Jetzt trugen Bettpfosten und Kopfenden aufwändige Schnitzereien, Intarsien und Malereien, Seiten und Himmel kostbarste Stoffe.


Pomp versus Purismus: Kontraste

Der aktuelle Trend zum Echtholz hält an, während Himmelbetten aus Metall ein wenig auf dem Rückzug sind. Allerdings nicht nur als plüschiger Pomp, im Gegenteil, denn der Markt sieht zwei stark kontrastierende Trends: Zur barocken Üppigkeit auf der einen - und zur demonstrativ sparsamen Puristik auf der anderen Seite, bis zu reduziertesten Entwürfen in scharfem, streng geometrischem Design.

Raus aus dem verträumten Mädchenzimmer, hin zum (Ehe-)Bett für jede Nacht. Die aktuellsten Himmelbetten sind linienklar und verzichten auf Schnörkel, Verzierungen und schwere Stoffe. Holzbett bedeutet nicht länger traditionell verspieltes Landhaus, sondern sachlich-nüchternen, massiven Kirschbaum oder Nussbaum, schokoladenfarben gebeizte Buche oder naturfarben lackiertes Shisham-Holz in warmen Farben.

Diese Leichtigkeit in Holz ist stolz auf eine Fertigung unter streng ökologischen Kriterien, in solider Handwerksqualität, versteht sich: So filigran die Bettpfosten, der gewichttragende Bettrahmen ist massiv und maximal robust - 3 cm Stärke und mehr keine Seltenheit. Ist der Lattenrost 160 cm und mehr breit, sollte der stabilisierende Mittelbalken nicht fehlen.

Wasserbett? Lassen Sie sich durch die schlichte Optik nicht täuschen: Diese Himmelbetten sind auch High-Tech-tauglich. Dazu passende, am liebsten unifarbene Vorhangstoffe, opak oder transparent, folgen dem schnörkellosen Trend. Große Vorhangwäsche? Natürlich gibt es zusätzlich zum Rahmen eine innenliegende Gardinenstange (zum Beispiel aus Messing) – das macht das Wechseln denkbar einfach. Sie hängen an Ihrem derzeitigen Bett? Kein Problem, ein umlaufender Spezialrahmen verwandelt es in ein attraktives Himmelbett.

Das romantisch Prunkvolle - eigentlich eine Wiege für die Großen, ob in teilmassivem Eisen oder aus massivem Metall in antikweißer Lackierung. Doch auch hier werden die Bettpfosten zunehmend schlanker und leichter. Die alles andere als überladene Ornamentik lässt duftigem weißem Baumwollstoff sowie Seiten und Baldachin aus dem selben Textil gern den Vortritt. Gemütlicher: Landhaus-Fichte auf massiven Sockelfüßen für sicheren Stand, inklusive geschwungenem Kopfteil.


Himmelbett Unikate

Europäische Möbelmanufakturen und Schreinereien geben sich damit nicht zufrieden, sondern setzen vermehrt auf handgefertigte Unikate und unverwechselbare Details in gebeiztem Cognac, matten Farblasuren oder antikweißen Lackierungen. Gebrauchsspuren und künstliche Haarrisse bemühen sich, den Charme echter Antiquitäten zu vermitteln.

Weder an Finessen, noch an der Materialauswahl wird gespart: Eiche, das geschichtsträchtige Himmelbett Material, ist zurück, reich an Schnitzornamenten, gotischen Bogenformen und mit gedrechselten Pfosten. Unbezahlbar? Dann tut es auch Esche, die nach einer Spezialbehandlung - abgesehen von kleinen Unterschieden in der Maserung - wie alte, dunkle Eiche wirkt.


Himmelbett Stores

Natürlich verlangt ein solches Himmelbett geradezu nach gerafften, kunstvoll gewebten Stores – silbern und golden bestickt und mit Fransen und Volants ausgestattet. Wer etwas mehr ausgeben möchte, wählt nicht nur Holzsorte und Finish, sondern bestellt auch Initialien oder Familienwappen gleich dazu. Oder lässt sich sein Lieblingsbett nach historischer Vorlage bauen.


Himmelbetten, zurück zum Anfang?

Nicht nur neue Materialien und Technologien, auch neue Ideen lassen den Himmel ganz nah rücken. Einst mit dem Kopfende an der Wand, beherrscht das Himmelbett heute mittig den Raum – oder hebt gleich alle Beschränkungen auf: Das Himmelbett ist die neue Outdoor-Wohneinheit für den modernen Nomaden, inspiriert durch die Zeltlager Forschungsreisender – und hat es inzwischen von der Wüste auf die Dachterrassen deutscher Metropolen geschafft. Schlafen, essen, entspannen, Freunde treffen – eine Wohlfühloase eben. Und irgendwie vertraut: Das Refugium ist wieder da, im neuen Gewand.


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