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Home - Hausbau & Renovierung - Heizung - Schornsteintechnik

Welcher Kamin / Schornstein passt zu welchem Heizsystem?

Um eine effiziente und umweltgerechte Heizung umzusetzen, ist es neben anderen Vorgaben auch notwendig, dass Schornstein und Heizanlage aufeinander abgestimmt sind. Der Schornstein oder Kamin einer Heizanlage entfernt die bei der Verbrennung entstehenden Rauch- und Abgasmengen.


Schornsteintechnik

Ein Schornstein, gleich welcher Art, ob gemauert oder ausgekleidet, arbeitet so, dass nach physikalischen Gegebenheiten die warme Luft immer in die oberen Regionen aufsteigt. Um dies zu gewährleisten, muss genügend warme Luft vorhanden sein. Der Grund dafür besteht darin, dass bei zu geringen Abgasen der Auftrieb gestört ist und sich Restbestandteile im Schornstein ablagern. Dies wird auch als Versottung bezeichnet.

Für alle Heizsysteme gelten Maßstäbe, welche an die passenden Systeme gestellt werden. Diese beinhalten, dass der Kamin einen kräftigen Luftzug besitzt und die Verbrennung optimal erfolgen kann. Außerdem kann mit einer perfekten und sinnvollen Abstimmung des Schornstein oder Kamins mit der Heizanlage verhindert werden, dass Versottungen des Kamin Inneren entstehen.

Insgesamt führt ein gut abgestimmter Schornstein zu einer Veminderung der benötigten Heizstoffmenge, die Feuerungseffekte sind verbessert und die Heizkosten können gesenkt werden.

Spezielle Maßnahmen eines Neu- oder Umbaus in Form einer Modernisierung oder Kaminsanierung können erst vorgenommen werden, wenn klar ist, welche Module perfekt zusammenarbeiten können. In die entsprechende Entscheidungsfindung sind aktuelle Verordnungen und Abgasvorgaben einzubeziehen.


Kaminbau - Kaminsanierung

Die erste Möglichkeit, eine Heizanlage an die neuen Vorschriften technisch anzupassen, ist die Intergration von Kaminrohren aus Edelstahl. Auch Rohre aus Keramik sind gut geeignet. Die Edelstahlrohre werden vielfach auch verwendet, um alte Schornsteine im Innenbereich auszukleiden. Auch das Mauern des Kamins mit Klinker oder Ziegeln kann eine mögliche Variante sein. Alternative Möglichkeiten gewährleisten jedoch eine optimale Anpassung an neuartige Brennstoffe.


Schornstein für Niedrigtemperaturkessel

Heizanlagen, welche auf Basis eines Niedertemperaturkessels arbeiten sind problematisch. Durch die geringen Temperaturen der Abgase ist der für die Außenabgabe nötige Auftrieb nicht gewärleistet. Dies birgt die Gefahr des Absetzens von Rauchpartikeln und Kondensationsresten im Schornstein, eine Versottung kann die Folge sein.

Eine Lösung dieses Problems stellt eine Verringerung des Kamin Querschnittes dar. Für diesen Einsatz können Rohre aus Edelstahl, Keramik oder auch feuerfesten Kunststoffen verwendet werden. Wichtig ist nur, dass der Querschnitt kleiner werden muss, um einen besseren Sog und Auftrieb durch die Luft zu gewährleisten.


Kamin für Brennwertheizungen

Im Rahmen der Einsatzmöglichkeiten moderner Brennwerttechnik ist es nicht in jedem Falle unbedingt nötig, einen Schornstein zu errichten. Hierbei werden sogenannte Abgassysteme eingesetzt.

In diesem Zusammenhang sind Kamine für die Brennwertanlagen, welche mit Öl gespeist werden eine zentrale Funktionsvoraussetzung. Die Brennmaterialien erzeugen nach dem Verfeuern hohe Mengen an umweltschädlichem Schwefel. Dieser ist enorm aggressiv und kann zur Beeinträchtigung des störungsfreien Betriebs führen.

Aus diesem Grund eignen sich für das Auskleiden der Schornsteine nur sehr widerstandsfähige und größtenteils unempfindliche Materialien wie Keramik. Günstiger sind jedoch die zwei Wänden bestehenden Rohre aus Edelstahl. Hierbei muss der entsprechenden Wärmeisolierung besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Werden Brennwertanlagen mit Gas betrieben, dann genügen hierbei für die Kaminsanierung oder die Kamin Erstellung die Edelstahlrohre in einwandiger Ausführung. Für den Einsatz der Abluftsysteme sind kondensatunempfindliche Materialien zu wählen. Bei gasbetriebenen Anlagen basiert die Ableitung der Abgase auf einer zusätzlichen Verwendung von eingebauten Ventilatoren, da auch hier nur niedrige Temperaturen entstehen. Dies begründet die Druckdichtigkeit der Abluftrohre.


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