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Elektroheizung - nachtaktiv und tageseffizient

Mehr als clever: Nachts Wärme produzieren und speichern, am Tage verbrauchen. Während seiner Ladezeit wandelt ein Elektro- bzw. Nachtspeicher Ofen elektrische Energie in wertvolle Wärme um, speichert sie im Kern des Geräts und gibt sie später bei Bedarf ab – eine durchaus kachelofenähnliche Wärme mit Wohlfühlcharakter, bei unterschiedlichen Systemen von 0,5 bis 3 KW.

Eine Elektroheizung ist sowohl als Vollheizung als auch als Übergangs- bzw. Zusatzheizung geeignet. Eine Automatik steuert ihr Aufladen, ein Thermostat regelt die Raumtemperatur.

Moderne Nachtspeicher Öfen sind Hingucker – bei Flächenspeichern mit Stahlblech sind alle RAL-Lackfarben denkbar. Wärmespeichernde Schamotte-Speichersteine mit eingearbeiteten Heizleitern sind gegen Feuchtigkeit speziell imprägniert.

Seriöse Hersteller geben auf letztere umfangreiche Garantien von bis zu 25 Jahren – die gleichen übrigens, deren Systeme ein VDE-Prüfsiegel für Elektrosicherheit tragen. Hochwertige Elektrospeicherheizungen mit spritzwassergeschütztem Gehäuse sind auch für Feuchträume wie Bad und Küche geeignet (passende Handtuchhalter sind Teil des Zubehörsortiments).


Elektrospeicherheizung inzwischen verboten?

Entgegen landläufiger Gerüchte ist ein Betrieb einer Elektrospeicherheizung keinesfalls verboten worden: Nach der EnEV (Energiesparverordnung) von 2009 sind nur Eigentümer bestimmter Gebäude zur Deinstallation dieser Elektroheizung verpflichtet. Hierzu gehören Mehrfamilienhäuser mit über fünf Wohneineinheiten sowie Häuser mit vor 1995 baubeantragten Speicherheizungen.

Auch Gebäude, deren Wärmeschutz die Kriterien der Wärmeschutzverordnung von 1995 nicht erfüllt sowie Objekte, für die sich ein Umrüsten der Elektroheizung auf ein anderes System wirtschaftlich lohnt, müssen ab spätestens 2020 eine komplett andere Form der Heizungsanlage erhalten. Gleiches gilt für Gewerberäume mit über 500 Quadratmetern Nutzfläche, die über vier Monate im Jahr auf mehr als 19 ° beheizt werden.

Bei Gebäuden dagegen, für die örtliche Bauvorschriften Wärmespeicher gesetzlich vorsehen oder für die unter 20 Watt an Heizleistung den Quadratmeter erforderlich ist, bleibt alles, wie es ist.


Elektroheizung Effizienz

Fast zwei Millionen deutsche Haushalte nutzen eine Elektroheizung. Einen weiter steigenden Anteil von Strom aus regenerativen Energien vorausgesetzt, ist von einer vorsichtig optimistischen Umweltbilanz auszugehen: Schließlich soll der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien bis 2020 bei bis zu 40 Prozent liegen.

Außerdem ist der Name so genannter Nachtspeicher Heizungen Programm: Extra Netzkapazitäten sind verzichtbar, denn die Elektroheizung lädt sich quasi über Nacht, also zu Zeiten schwacher Nachfrage im Versorgungsnetz auf – Nachtstrom ist preiswerter zu haben.

Jede einzelne Kilowattstunde verwandelt sich in nutzbare Wärme. Je nach Witterung reagiert eine moderne Elektroheizung mit gezieltem Aufladen. So nimmt Ihr Heizgerät jeweils nur das Energievolumen auf, das hinsichtlich Außentemperatur, erwünschter Raumtemperatur und existierender Speicher Restwärme tatsächlich gebraucht wird. Messungen des Außentemperaturfühlers und Restwärme des Vortags fließen in die automatische Berechnung der aktuell benötigten Energievolumens gezielt ein.

Verglichen mit Ölheizungen kann sich ein Nachtspeicher durchaus rechnen: Die Wärme wird gezielt und ohne Verteilverluste bereitgestellt. Zudem verzeichnen fossile Brennstoffe in den letzten Jahren höhere Preisanstiege, als sie sich für Wärmestrom beobachten lassen.


Elektroheizung Kosten

Sie sind Mieter? Zahlen Sie nur, was Sie tatsächlich nutzen, ohne dass Kosten für die Erfassung Ihres Verbrauchs oder einen Schornsteinfeger anfallen. Der Verbrauchskennwert im Energieausweis hilft, die zu erwartenden Energiekosten der Elektroheizung abzuschätzen: Bei einem Verbrauchskennwert von 100 Kilowattstunden, einer Wohnfläche von 70 Quadratmetern und einem Strompreis von 12 Cent ist mit jährlichen Strom Kosten der Elektroheizung von 840 Euro pro Jahr zu rechnen. Generell halten sich die Betriebskosten für Elektrospeicherheizungen im Vergleich mit zentralen Heizungsanlagen in etwa die Waage.

Nur eine moderne Elektospeicherheizung ist wirklich sparsam. Hauseigentümer sollten im Sinne der Effizienzsteigerung rechtzeitig auf die neuen kleinen, schlankeren Geräte umrüsten, die bis zu 20 Prozent sparsamer arbeiten. Moderne Elektroheizungen sind längst asbestfrei, gut gedämmt und lassen sich auch im Bereich niedriger Fenstersimse und Nischen problemlos installieren. Eine gute Wärmedämmung von Fenstern und Außenwänden reduziert den Energiebedarf noch einmal.

Leitungen, Sicherungen und Zähler müssen meist nicht ausgetauscht werden. Zum parallelen Austausch veralteter hydraulischer Durchlauferhitzer (für die Trinkwassererwärmung) muss jedoch geraten werden.

Wartung? Reinigen Sie die Luftaustritte der Elektroheizung regelmäßig und überprüfen Sie die integrierte Ladesteuerung jedes zweite Jahr – so lädt Ihre Heizung weiterhin optimal. Keine energiesparende Aufladeautomatik vorhanden? Ein Nachinstallieren ist fast immer möglich.


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