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Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Bei jeder Wohnraumlüftung verlässt wertvolle Wärme das Haus. Laut Energie Einspar Verordnung müssen Außenhüllen luftdicht versiegelt werden. Doch Feuchtigkeit, die nicht nach außen entweichen kann, schlägt sich an den Wänden nieder, beeinträchtigt das Raumklima und sorgt über kurz oder lang für Schimmel.

Nutzen Sie diese Energie besser zur Erwärmung der ins Haus strömenden Frischluft, in einem Umfang von bis zu 95 Prozent. Passivhäuser profitieren traditionell von Lüftungsanlagen als Heizung. Aber auch andere, gut gedämmte und luftdichte Gebäude wie KfW-Effizienzhäuser 55 oder 70 ziehen Nutzen aus diesem energiesparenden System, denn ihr Heizbedarf ist sprichwörtlich von Haus aus extrem gering. Ein spezieller Luftdichtheitstest kann die Luftdichtheit Ihres Gebäudes feststellen.

Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung heizt und führt Frischluft zu. Spezielle Luftkanäle sorgen für eine Verteilung der Wärme im ganzen Haus. Eine Raumtemperatur von angenehmen 20 Grad ist bei optimaler Gebäudedämmung mit sehr wenig Heizenergie zu erreichen. Pro Jahr lassen sich bis zu 20 kWh/m3 einsparen. Darüber hinaus filtert die Lüftungsanlage Staub und Pollen und sorgt so für ein erleichtertes Durchatmen in verbesserter Raumluft.


Lüftungstechnik

Kalte Frischluft muss erwärmt werden: Auf dem Weg über einen Plattenwärmetauscher trifft sie auf die temperierte Abluft der Wohnräume, die ihre Wärme hier abgibt. Ein Nachheizregister im Frischluftkanal sorgt für den notwendigen Ausgleich eines potentiellen Wärmeverlusts. Eine zusätzliche Wärmepumpe kann zusätzlich Restwärme aus der Abluft in einen Pufferspeicher befördern.

Jeder, der ein großes Grundstück sein eigen nennt, kann Frischluft mit Erdwärme anreichern, bevor sie die Lüftungsanlage erreicht, - über einen vorgeschalteten Erdwärmetauscher. Über tief im Boden verlegte Kunststoffrohre wird die Luft angesaugt. Während der Sommermonate sorgt das Erdreich für Kühlung der Luft. Dieses System gewährleistet, dass beim Nachheizen weniger Energie verbraucht wird.

Think Big ist allerdings nicht jedermanns Sache. Einige Hersteller bieten kleine, aber feine Lüftungsgeräte zur Einzelraumlüftung an. Alle 60 Sekunden ändert der Ventilator seine Laufrichtung und bläst frische Außenluft ins Zimmer, wobei sich die Frischluft über einen kleinen Wärmetauscher erwärmt.

Zusatzheizungen? Überflüssig. Bei Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung handelt es sich um vollwertige Heizsysteme. Auch Brauchwasser kann auf diesem Weg komfortabel erwärmt werden. Ein kleiner Teil Heizenergie ist allerdings zu erbringen.

Da die Raumabluft lediglich 90 Prozent ihrer Wärme an die einströmende Frischluft abgibt, werden zusätzlich weitere 10 Prozent Heizenergie und 100 Prozent Wärme für Warmwasser benötigt. Kompaktaggregate mit Pufferspeicher bieten eine sehr wirtschaftliche und einheitliche Systemlösung, die dafür sorgt, dass die gesamte Haustechnik perfekt harmoniert.


Eine gute Lüftungsanlage zeichnet sich aus durch:

Die Luftwechselzahl gibt an, wie oft die Luft pro Stunde (für eine hygienische Luftqualität) ausgetauscht wird und sollte bei einem Unterdruck von 50 Pascal bei weniger als 1 in der Stunde liegen.

Gewusst? Eine Lüftungsanlage lässt sich auch nachträglich noch einbauen, indem man die Decken um etwa 15 bis 20 Zentimeter absenkt bzw. abhängt.


Kosten der Lüftungsanlage

Der Einbau einer Lüftungsanlage schlägt durchschnittlich mit zwischen 40 und 70 Euro pro Quadratmeter zu Buche. Für ein 120 Quadratmeter großes Einfamilienhaus sind insofern mindestens zwischen 4.800 und 8.400 Euro zu investieren.

Die KfW-Mittelstandsbank hat in Deutschland ein Förderprogramm mit dem Namen „Energieeffizient sanieren“ für sehr energieeffiziente Lüftungssysteme mit bedarfsorientierten Abluftsystemen und Kompaktaggregaten aufgelegt.

Da die reine Anschaffung einer effizienten Lüftungsanlage für einen Haushalt mit vier Personen bis zu 10.000 Euro betragen können, die Kosten für die Installation noch nicht eingerechnet, sollten alle Fördermöglichkeiten sollten unbedingt ausgeschöpft werden: Gute Wohnqualität hat noch immer ihren Preis.


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