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Induktionskochfeld - Kalt kochen und sparen

Induktion Herde haben ihren Weg von Restaurants und Großküchen ins ganz private Kochstudio gefunden. Diese High-Tech-Allrounder funktionieren über Glaskeramik Kochflächen mit integrierten, von mittelfrequentem Wechselstrom durchflossene Kupferspulen, die elektromagnetische Wechselfelder generieren und sich unterhalb einer jeden der vier Kochzonen befinden. Wechselfelder erreichen einen speziellen Topf- oder Pfannenboden aus ferromagnetischem Material und werden an Ort und Stelle in Wärme umgewandelt: Durch Induktion werden so genannte Wirbelfelder erzeugt, die Kochgeschirrboden und –inhalt aufheizen. Auch Ventilatoren zur Kühlung fehlen nicht. Gesamtleistungen bewegen sich in Bereichen von bis zu 7500 Watt.

Spezielles Induktion Kochgeschirr mit hohem elektrischen Widerstand (wie z. B. aus Eisenlegierungen) sorgt für eine optimale Bündelung des Wechselfeldes. Eine gute Übertragung gewährleistet geringeren Energieaufwand; Streuverluste durch das elektromagnetische Feld, Wärmeleitung und Konvektion sind weniger gravierend. Besonders bei kurzer Kochzeit lässt sich hier viel Energie sparen.


Induktion Herde - die Vorteile

Weitere Vorteile von Induktionskochfeldern: Nicht nur Topfboden, sondern auch Seiten werden erwärmt. Reaktionszeiten sind kurz, rasches und punktgenau planbares Erhitzen möglich. Für ein besonders schnelles Ankochen lassen sich einzelne Zonen über so genannte Booster- oder Powerfunktionen mit erhöhter Leistung betreiben. Und ein Induktionskochfeld heizt nur dann, wenn tatsächlich ein Topf auf ihr steht. Hitze lässt sich stufenlos und schnell regulieren. Und nimmt man ihn vom Herd, kühlt sich das Induktionskochfeld im Handumdrehen wieder ab.

Lebensmittelreste, die sich ins Induktionskochfeld einbrennen? Beim Induktionsherd kein Thema. Kochflächen neben Topf oder Pfanne bleiben kalt, Verbrennungs- und Brandgefahr sind gering, gereinigt wird ohne Reiniger mit einem feuchten Tuch. Für ein apartes Finish sorgt ein Glasreiniger.


Induktion Kochfeld - die Nachteile

Nachteile? Auch die gibt es: Bei traditionellem Edelstahlkochgeschirr und vor allem Aluminiumtöpfen verweigert ein Induktionskochfeld den Dienst, - es erkennt diese oft einfach nicht. Kochgefäße aus Keramik oder Glas, - zwecklos. Ist Ihr Kochgeschirr geeignet? Machen Sie den Magnettest am Topf- oder Pfannenboden: Haftet der Dauermagnet, lässt sich das Kochgeschirr verwenden.

Induktion Herde werden von vielen Gesundheitsexperten mit vorsichtiger Skepsis betrachtet. Bislang sind die Effekte elektromagnetischer Strahlung auf Mensch und Tier noch nicht erschöpfend erforscht. Die ICNIRP legte entsprechend den Grenzwert für die dem Körper unschädliche Stromdichte so fest, dass die Grenze für eine Reizung des zentralen Nervensystems um den Faktor 50 unterschritten wird. Kochutensilien wie Kochlöffel sind daher am besten nicht-metallisch: Im Kontakt mit dem Induktion Kochgeschirr fließen andernfalls geringfügige Ableitströme in Richtung Körper.

Außerdem: Starke Magnetfelder beeinträchtigen nachgewiesenermaßen die Funktion älterer Herzschrittmacher-Typen. Studien zufolge sind elektromagnetische Felder auch in der Lage, menschliches Gewebe geringfügig, aber gesundheitsbezogen unbedenklich zu erwärmen. Dennoch werden Mindestabstände zur Herdkante zwischen fünf und zehn Zentimetern empfohlen.

Vermeiden Sie unnötige Streufelder, indem Sie die jeweilige Kochzone komplett mit Topf oder Pfanne abdecken. Unzentriertes Ausrichten kann Streufelder (bei dem selben Kochgeschirr) nachweislich bis zum Faktor 5 vergrößern.

Ein zonenloses Induktionskochfeld verfügt über spezielle Sensoren zur Messung von Topf- bzw. Pfannendurchmesser, so dass das benötigte Magnetfeld entsprechend angepasst werden kann. Defekte Pfannen mit verzogenen Böden sollten Sie hier allerdings nicht weiter verwenden. Bei vielen Markengeräten wird das passende Kochgeschirr mitgeliefert, - bleiben Sie für eine optimale Funktionsausnutzung am besten bei diesem Typ. Denn diese Töpfe und Pfannen kosten kaum mehr als herkömmliches, qualitativ hochwertiges Kochgeschirr.

Induktionsherde sind vergleichsweise kostspielig, benötigen dann aber bis zu dreißig Prozent weniger Energie. Sie sind leider, verglichen mit anderen Elektroherden, anfälliger für Störungen durch Überspannungen im Stromnetz.


Preis Induktionskochfeld

Für Vielkocher kann sich der erhöhte Anschaffungspreis (mit Preisen zwischen 800 und 3000 Euro, je nach Ausstattung, noch immer fast doppelt so teuer wie der herkömmliche E-Herd) durchaus rechnen. Allerdings zeigen viele Induktion Herde im Standby-Betrieb noch immer relativ hohe Verbräuche von bis zu 8 Watt, - ein Umfang, der sich aufs Jahr gerechnet durchaus bemerkbar macht. Schuld: Die ausgefeilte Steuerelektronik. Achten Sie beim Kauf eines Induktionskochfeldes darauf, dass Ihr Traumherd hier unter zwei Watt verbraucht.


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