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Porzellan Kunst

Antik Porzellan

Für den wahren Antiquitäten Sammler sind – ganz unpassend zur schnelllebigen Zeit von heute – ehemals sehr bedeutungsvolle Werte glücklicherweise noch nicht vollständig verloren gegangen. Die Kunst von damals bleibt für sie etwas äußerst Liebenswertes und Zeitloses, besonders, wenn es um antikes Porzellan geht. Hier ist die Sammlerleidenschaft neben dem Effekt einer finanziellen Rücklage in Form von Gegenständen verbunden mit der eleganten Verspieltheit guter alter Zeiten, die durch filigrane Handarbeit und präzise Sorgfalt geprägt war.


Porzellan - die Geschichte

Porzellan hat eine lange Geschichte, welches die verschiedenen Epochen stilvoll überlebt hat und auch heute nach wie vor eine geschmackvolle Lebensweise ganz offensichtlich unterstützen kann. Die einst aus dem Kaiserreich China bereits im 15. Jahrhundert durch Marco Polo nach Europa eingeführte Keramik ist der Trendsetter unter allen Antiquitäten.

Ähnlich wie bei antiken Möbelstücken und Gemälden hat die Nachfrage bezüglich dieser schönen Porzellan Kunst aus der Vergangenheit wieder in hohem Maße zugenommen, dienen sie doch nicht allein dem beliebten Hobby des großzügigen Sammelns, sondern eignen sich vor allen Dingen äußerst hervorragend zur Dekoration.

Benutzt wird antikes Porzellan eher seltener – es wird vorzugsweise unberührt in gläsernen Vitrinen wie ein Heiligtum ausgestellt und als beeindruckende Augenweide angepriesen, schon allein, um es von (weiteren) Gebrauchsspuren fernzuhalten und die ehreerweisende Ursprünglichkeit zu bewahren, wie es ebenso bei alten Briefmarken und Münzen in extra dafür vorgesehenen Alben der Fall ist.


Porzellan Herstellung

Wie kam es eigentlich zu den begeisternden Schmuckstücken aus Porzellan? Schon um 620 von den Chinesen entwickelt, machten diese stets ein großes Geheimnis um die chemische Zusammensetzung und die aufwendige Herstellungszeremonie, ehe Anfang des 18. Jahrhunderts der Erzeugungsprozess in Meißen neu erkundet wurde.

Kein Wunder also, dass die Meißner Porzellanmanufaktur mit Abstand den größten Bekanntheitsgrad in Deutschland hat. Die hauptsächlichen Bestandteile des Weich- und Hartporzellans sind eine Tonsubstanz namens Kaolin, Quarz und Feldspat. Zwei bis drei Brennvorgänge sind nötig, um das „weiße Gold“ entstehen zu lassen, welches beispiellos die spezifischen Merkmale des hellen Klanges, der makellosen Glätte und eine bewundernswert glasierte Teiltransparenz aufweist und durch die besonders feinfühlige Herstellungsweise einzigartige Dekore und Designs zuließ.


Porzellan Marke

Teilweise mit Goldrändern verziert entwickelte sich epochenbedingt ein Porzellan Stil, der mitunter kitschig und bunt wurde, wie es vor allem von Rosenthal und Hutschenreuther sowie der traditionellen Meißner Manufaktur bekannt ist, welche komplette Geschirrserien, prächtige Teekannen und hochwertige Vasen auf diese Weise zu begehrten Kunstwerken machten.

Edel und vornehm setzte sich alsbald das blaue Zwiebelmuster durch, welches sich noch in der modernen Welt von heute höchster Beliebtheit erfreut. Dank des Herstellers Hummel erweiterte sich um 1935 die Porzellan Vielfalt auf dekorative, detailgetreue (Tier-)Figuren, Lampenschirme und dergleichen, welche mitunter fast unbezahlbaren Sammlerwert besitzen und den Markt nach einer kurzen wirtschaftlichen Flaute wieder zu neuem Glanze aufleben ließen.


Porzellan sammeln

Für das Sammlerherz stehen eine Vielzahl klassischer und moderner Möglichkeiten zur Verfügung, an die begehrenswerten Porzellan Kunst Gegenstände zu kommen – vor allem ist die Jagd nach Schnäppchen ein wie ehedem geliebter „Sport“ mit prickelndem Nervenkitzel.

Neben allerlei Trödel- und Flohmärkten, Auktionshäusern sowie Sammlerbörsen hält zeitgemäß das Internet in großem Maße Plattformen bereit, um den Handel mit Antik Porzellan in Schwung zu halten. Mit Erfolg, da der An- und Verkauf von Privat an Privat oder zwischen Handelstreibenden weltweit stattfinden kann. Ladenöffnungszeiten oder feste Termine sind in diesem Falle irrelevant und das Angebot nahezu unendlich.

Online-Auktionen, -Börsen und -Versteigerungen sind äußerst bequem und meist kinderleicht zu handhaben. Auch Suchanzeigen, die sich auf vielen Internet-Plattformen individuell schalten lassen, erweitern den Markt zusätzlich. Persönliche Verhandlungen allerdings und die Bezahlung vor Ort gestalten sich per Internet wiederum doch etwas schwieriger als auf einem traditionellen Markt. Jeder Sammler wird für sich die angenehmste Variante des Erwerbs der auserwählten Schmuckstücke natürlich selbst finden.

Der wichtigste Aspekt – wo auch immer man den Handel wagt – ist die Nachprüfung der Echtheit, um ein „böses Erwachen“ im Nachhinein weitestgehend verhindern zu können. Erstklassige Imitate, die auf den ersten Blick wie ein Original wirken, überfluten den Markt und der geneigte Sammler ist nur zu gut beraten, sich genauer auszukennen, sich im Vorfeld zu belesen und Erkundigungen zu den typischen Echtheitsmerkmalen einzuholen. Sammlerkataloge und Keramik-Markenlexika sind hierbei eine nicht zu unterschätzende Hilfe.

Achten Sie unbedingt auf ein angemessenes Rückgaberecht bei Internet-Geschäften, da Sie die Ware ja lediglich auf Fotos sehen und nicht live begutachten können. Garantieansprüche bei privaten Verkäufern bestehen in den meisten aller Fälle nicht. Ist demzufolge ein vorheriger Besichtigungstermin aufgrund geringer Entfernungen doch möglich, nutzen Sie diesen unbedingt. Auch sollten die Eigentumsverhältnisse bezüglich der Ware absolut klar dargestellt sein.

Nach dem abgeschlossenen Kauf macht es Sinn, eine Wertermittlung von entsprechenden anerkannten Sachverständigen erstellen zu lassen, falls dennoch ein gewisser Grad an zweifelnder Unsicherheit aufkommen sollte.


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