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Kolonial Möbel

Kolonial Möbel u. M÷bel im Kolonialstil - Luxuri÷se Akzente

Mit extravaganten Kolonial Möbel ausgestattete Räumlichkeiten verfügen über eine einzigartige, warme Ausstrahlung, die zum Bleiben einlädt. Aparte, natürliche Holztöne und interessante Formgebung der Möbelstücke inspirieren überdies dazu, Überlegungen zur fernexotischen Herkunft der Stücke anzustellen. Jedes Einzelstück wirkt auf seine Weise als exzellenter Blickfang. Fremdartiges mischt sich mit Vertrautem und regt die Phantasie von Betrachter und Benutzer angenehm an.

Der Begriff des Kolonialstils umfasst eine Reihe unterschiedlichster Arten von Mobiliar: Neben den echt antiken, raren wie hochpreisigen Kolonial Möbel gibt es sogenannte Kolonialstil Möbel, - Nachbauten im britischen, afrikanischen, mexikanischen oder indischen Stil sowie Stücke aus China oder von den Philippinen.

Der Kolonialstil entwickelte sich mit Beginn des 15. Jahrhunderts im Zuge des Kolonialisierung Afrikas und der Entdeckung Amerikas. Das Ende des Zweiten Weltkrieges läutete auch das Ende der Kolonialzeit und damit den Schlusspunkt klassischer Importe dieser Richtung ein: Nahezu alle vorherigen Kolonien erklärten nach 1945 ihre Unabhängigkeit von den ehemaligen Kolonialherren.


Sofas, Sessel, Tische im Kolonialstil

Kolonial Möbel finden sich in allen Formen und Ausführungen: Vom leder- oder seidenbezogenen Sessel oder Diwan über Esszimmer-Gruppen aus schweren, polierten Materialien bis zu imposanten Bettdesigns und Kommoden existiert ein differenziertes Angebot für jeden Geschmack und Geldbeutel. Bambus- und Papyrusparavents, metallbeschlagene Wäschetruhen sowie passende Accessoires wie stumme Diener, Beistelltischchen, Servierwagen oder Vorhangstoffe bieten darüber hinaus eine Vielzahl an typischen Gestaltungsmöglichkeiten.

Auch asiatische Kolonial Möbel, angelehnt an extravagant gestaltete Originalantiquitäten, wie chinesische Hochzeits- und Eckschränke, Opiumtische und –schreine, werden zunehmend nachgebaut.


Herstellung u. Pflege von Kolonial Möbel

Kolonial Möbel werden zumeist aus Tropenhölzern wie Mahagoni, Teak- oder Kampferholz hergestellt, Mexikanisches dagegen aus hochwertiger, massiver Kiefer. Asiatisches kommt als leichter Bambus oder Rattan daher, zierliche Teemöbel als Rosenholz.

Für einen Antikeffekt werden viele Hölzer mit Beizen oder Lacken speziell behandelt, Oberflächen mit Bienenwachsen für eine samtig schimmernde Optik per Hand bearbeitet und gestaltet bzw. mit künstlichen Gebrauchs- und Alterungsspuren versehen. Auch Metallbeschläge werden künstlichen Alterungsverfahren, z. B. über Tauchbäder, unterzogen.

Antike Möbelstücke zeigen zuweilen integrierte Elemente, die ursprünglich zur Architektur von Herrenhäusern gehörten, wie geschnitzte Türumrandungen, Balkonbrüstungen oder kunstvoll gedrechselte Verandapfeiler. Es versteht sich von selbst, dass es sich bei diesen antiken Möbelstücken um indivuell gefertigte Unikate handelt, die ihren entsprechenden Preis haben.

Kolonial Möbel erfreuen sich in den letzten Jahren wieder zunehmender Beliebtheit. Gefragt, was den besonderen Reiz (imitierter) Kolonialstil Möbel ausmache, nennen viele ihr Bedürfnis nach ein wenig Luxus, Urlaubsromantik und Exotik. Kolonial Möbel repräsentieren Wärme, Gediegenheit, Gemüt und indivuelle Klasse, die jedem Raum einen Hauch Exklusivität, aber auch nostalgisches Flair verleiht.

Man blickt aus einer Wintergarten Sitzgruppe aus Bambus in den Garten, beruhigt durch das leise Plätschern eines Zimmerbrunnens, kocht für Gäste in einer Teakholz-Küche oder möchte zu Tagesbeginn statt eines multifunktionalen, leichtgängigen Schiebeschrankes lieber die schweren Türen eines reichverzierten, im britischen Kolonialstil gearbeiteten Kleiderschrankes öffnen.

Kolonialstil Möbel verleihen jedem Raum das gewisse Etwas, besonders dann, wenn hinsichtlich der übrigen Ausstattung nüchterne Sachlichkeit herrscht. Ein Plus an Behaglichkeit und Wärme ist das Ergebnis: Man entspannt in legeren Ledersesseln am Kamin oder lässt das Auge auf exotischen Figuren und Kästchen ruhen. Und selbst der Blick in den extravaganten Flurspiegel hilft bei der kleinen, ganz privaten Flucht aus dem Alltagseinerlei.


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