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Tipps zum Umzug mit einem Umzugsunternehmen

Umziehen stellt viele Personen vor eine große logistische wie finanzielle Herausforderung. Kann der Umzug nicht allein bewältigt werden, wird häufig ein Umzugsunternehmen kontaktiert. Während zahlreiche seriöse Unternehmen ihre Arbeit sorgfältig und planmäßig durchführen, können andere Firmen sich als Kostenfalle entpuppen. Mit den richtigen Tipps allerdings gestaltet sich der Umzug mit einem Umzugsunternehmen ganz einfach und bequem.


Eine seriöse Umzugsspedition finden

Viele Umzugsunternehmen betreiben laufend Werbung für sich. Vor allem in den Kleinanzeigen tummeln sich viele Firmen, welche einen Umzug organisieren. Dabei lässt sich meist nicht sofort feststellen, ob die Spedition nun seriös oder doch ein schwarzes Schaf ist. Deshalb sollte jeder Interessent zunächst die Anzeige ganz genau lesen.

Verspricht das Umzugsunternehmen beispielsweise einen auffallend günstigen Preis, kann dies als erstes Warnzeichen interpretiert werden. Auch die Kontaktdaten sind häufig ausschlaggebend. Wird als Adresse nur ein Postfach genannt oder lediglich eine Mobilnummer angegeben, sollte besser ein anderes Unternehmen gewählt werden. Meist handelt es sich hierbei um unseriöse Unternehmen, bei welchen der Kunde in eine Abzockfalle tappt.


Nur einem Festpreis für den Umzug zustimmen

Speditionen führen in der Regel Festpreise für ihre Dienste. Der Festpreis sollte dabei den gesamten Umzug umfassen. Sobald der Kunde das Angebot erhält, sollte er dieses deshalb genau prüfen. Neben einem Festpreis für den gesamten Umzug kann es nämlich passieren, dass lediglich eine Tagespauschale für einen gewissen Zeitraum wie etwa sechs Stunden verrechnet wird. Überstunden zum Beispiel werden dann separat abgerechnet, wodurch erneut teils hohe Kosten entstehen. Seriöse Umzugsunternehmen führen hierbei Zusatzkosten deutlich an.

Liegt ein Angebot auf Stundenbasis anstelle eines Festpreises vor, sollte das Angebot abgelehnt werden. Ein Festpreis schützt den Kunden vor unerwarteten Kosten. Damit das Angebot auch gilt, sollte es zudem immer schriftlich festgehalten werden. Der Kostenvoranschlag sollte außerdem immer detailliert ausfallen und alle Dienstleistungen wie etwa die Zeit zum Ein- und Auspacken oder das Halteverbotsschild beinhalten.


Vorsicht vor Zusatzkosten beim Umzug

Obwohl der Umzug, also das Ein- und Auspacken, im Festpreis inbegriffen sind, können schnell Zusatzkosten durch weitere Dienstleistungen oder Sonderregelungen entstehen. Soll die Spedition beispielsweise die Möbel nicht nur auspacken, sondern ebenso montieren oder muss eine Halteverbotszone errichtet werden, kostet dies bei vielen Umzugsunternehmen häufig extra.

Alle Anliegen müssen deshalb vor der Unterzeichnung des Vertrags oder dem Umzug geklärt werden. Vertrauenswürdige Unternehmen erklären hierbei ihren Kunden alle Positionen sorgfältig und listen sie in einem transparenten Angebot auf. Fehlen Positionen, oder weist der Kostenvoranschlag Lücken oder Fehler auf, sollte vom Vertrag abgesehen werden.


Besichtigung vor dem Umzug

Beim Umzug fallen standardgemäß nicht nur Kleinteile an. Sperrige Möbelstücke müssen häufig mit höherem Aufwand transportiert werden. Auch das Entsorgen muss vor dem Umzug geklärt werden. Nur wenn das Unternehmen vor dem Umzug genau Bescheid weiß, welche Teile beim Umzug anfallen, kann es den Transport regeln. Aus diesem Grund vereinbart eine zuverlässige Spedition zunächst einen Besichtigungstermin. Fragen wie etwa der Umfang der Möbel, Ab- und Anbau oder die Transportwege werden im Zuge der Besichtigung genau geklärt.

Bei kurzfristigen Umzügen kann gegebenenfalls die Besichtigung entfallen. In diesem Fall muss der Auftraggeber dem Unternehmen sämtliche notwendigen Informationen selbst mitteilen. Anhand der Informationen errechnet der Spediteur schließlich das Angebot. Übermittelt der Auftraggeber zu wenig Informationen, können somit Mehrkosten auftreten. Steht der Umzugstermin seit Längerem fest und das Unternehmen verweigert eine Besichtigung, ist Vorsicht geboten. Hier kann es sich um eine unseriöse Firma handeln.


Versicherungen für den Umzug nicht zwingend notwendig

Versicherungen müssen nicht abgeschlossen werden. Laut Gesetz ist jedes Umzugsunternehmen verpflichtet, eine Transportversicherung abzuschließen. Die gesetzliche Bestimmung gilt allerdings nur für Fahrzeuge ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Unternehmen mit ausschließlich Kleintransportern sollte deshalb nur mit höchster Vorsicht getraut werden. Besteht eine Firma darauf, dass der Kunde den Transport selbst versichert, sollte zu einem Unternehmen mit entsprechenden Transportern mitsamt eigener Versicherung gewechselt werden.


Die richtige Umzugsfirma auswählen

Grundsätzlich kann jedes Umzugsunternehmen eine gute oder schlechte Wahl sein. Dennoch gilt, dass bereits seit Jahren aktive Unternehmen in der Regel kompetenter und erfahrener sind. Eine GmbH beispielsweise bietet meist bessere Dienste als Ein-Mann-Unternehmen. Ebenfalls sollte auf die Zahlungsvariante geachtet werden. Bargeldaufforderungen und Zahlung vor Ort deuten auf unseriöse Firmen hin. Professionelle Unternehmen ermöglichen stets eine Zahlung per Rechnung.

Auch Referenzen helfen bei der Auswahl. Listet ein Unternehmen Referenzen auf, steigt die Vertrauensrate. Für Transportschäden haftet ebenso das Unternehmen. Pro geladenem Kubikmeter liegt eine Haftung von maximal 620 Euro vor. Ersetzt wird dabei der Zeitwert des Gutes und nicht der Wert der Neuanschaffung. Entdeckt der Kunde Transportschäden, muss er diese spätestens 14 Tage nach der Lieferung beim Umzugsunternehmen beanstanden.


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