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Eigenkapital Baufinanzierung

Baufinanzierung durch Eigenkapital

Lässt sich ein Immobilienprojekt überhaupt ohne Eigenkapital durchführen? Für die meisten Bauherren ohne extrem hohes Einkommen im sehr sicheren Job stellt sich die Frage nach einer Vollfinanzierung gar nicht erst: Sie bringen einen gewissen, durch seriöse Kreditinstitute verlangten Mindesteigenanteil an Kapital wie beispielsweise angespartes Kapital aus einem Riestervertrag ein, der im Allgemeinen bei wenigstens zehn Prozent des Finanzierungsumfangs liegt.

Das Non-Plus-Ultra einer soliden Immobilienfinanzierung lautet: Je größer die Eigenkapitaldecke, desto besser. Und umso niedriger der für Kredittilgung und Zinsen aufzubringende Anteil.


Was zählt zum Eigenkapital?

Als verlässliches Eigenkapital sind alle Formen privater Mittel wie Sparguthaben, Bargeld, zuteilungsreife Bausparguthaben sowie festverzinsliche Wertpapiere und Festgelder zu betrachten; Aktien und Investmentfonds-Anteile hingegen unterliegen Börsenschwankungen und können daher nur bedingt in die Planung einbezogen werden.

Ebenfalls als Eigenmittel gelten bereits erworbene Grundstücke, bezahlte Leistungen von Architekten und vorhandene Baumaterialien sowie Darlehen bzw. Schenkungen durch Verwandte oder Arbeitgeberdarlehen für eine Immobilienfinanzierung sowie staatliche Zuschüsse.

Eigenleistungen sorgen für eine Verringerung der finanziellen Belastung, - man sollte jedoch nicht vergessen, sowohl für sich als auch für seine Bauhelfer für den notwendigen Versicherungsschutz zu sorgen, der bei der jeweiligen Bauberufsgenossenschaft beantragt werden kann.

Solides handwerkliches Know-How ist ebenfalls unverzichtbar, denn Fehler verursachen kostenintensive Verzögerungen beim Baufortschritt und bringen letztlich mehr Baufinanzierungskosten als Nutzen. Jeder Bauherr sollte sich durch einen Architekten oder sonstigen Baufachmann über die Möglichkeiten und Formen der realistisch leistbaren Eigenbemühungen informieren lassen, bevor er selbst voreilig Hand anlegt. Alle Eigenleistungen sind selbstverständlich auch Teil des offiziellen Finanzierungskonzepts und müssen dem jeweiligen Darlehensgeber schlüssig und überzeugend vorgelegt werden.


Eigenkapital Anteil wie hoch?

Experten halten einen Eigenkapital Anteil von 20 bis 30 Prozent für optimal. Übernehmen sollte sich jedoch niemand. Die Lebenshaltung sollte schon gesichert sein. Das heißt: Unregelmäßige Einnahmen wie Urlaubsgeld oder Prämien bleiben als unantastbare Sicherheitsreserven außen vor.

Größere Reserven bieten sich auch ansonsten an, - für den Fall von Verzögerungen während des Baus oder unerwartete Kostensteigerungen bei der Baufinanzierung, etwa Modifikationen im Bauplan. Und falls man sein Ihr Haus später veräußert, lassen sich mögliche Schulden problemlos über den Verkaufserlös decken. Eine Ausnahme bilden hier die Kapitalanleger: Niedrige Eigenkapitalsanteile können sich steuerlich günstig auswirken.









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